Roulette und die Null: Was passiert bei einem Gewinn?
Wetten auf die Null und ihre Auszahlung
Die Null kann wie jede andere Zahl direkt getroffen werden. Ein direkter Einsatz (Plein) auf die „0“ wird, falls sie fällt, mit 35 zu 1 ausgezahlt. Das bedeutet, ein Einsatz von 1 Euro bringt 35 Euro Gewinn, plus den zurückgezahlten Einsatz. Diese Quote gilt sowohl im europäischen als auch im amerikanischen Roulette.
Zudem kann man auf die Null als Teil von Nachbarwetten oder speziellen Kombinationen setzen. Bei einer "Zero Spiel"- oder "Jeu Zero"-Wette, die in einigen Casinos angeboten wird, werden bestimmte Nachbarn der Null abgedeckt. Die Auszahlungsquoten sind dabei entsprechend der abgedeckten Zahlen geringer.
Die grüne Null ist das charakteristische Merkmal des Roulette und verwirrt oft neue Spieler. Ein Gewinn auf die Null kann lukrativ sein, unterliegt aber besonderen Regeln. Diese Übersicht erklärt, welche Wetten auf die Null möglich sind und wie sie sich auf das Spiel auswirken.
Während die Null dem Casino seinen Vorteil sichert, ist sie für den Spieler eine weitere Gewinnoption. Das Verständnis ihrer Funktion ist der Schlüssel, um Roulette-Regeln vollständig zu erfassen und fundierte Wettentscheidungen zu treffen.
Die Null und ihre Auswirkung auf einfache Chancen
Die Hauptfunktion der Null zeigt sich bei den einfachen Chancen wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder 1-18/19-36. Fällt die Kugel auf die Null, verlieren alle diese Wetten automatisch. Das ist der Kern des Hausvorteils.
Es gibt jedoch eine Ausnahme: die französische Regel "La Partage" oder "En Prison". Bei "La Partage" erhält der Spieler bei einem Zero-Fall die Hälfte seines Einsatzes auf eine einfache Chance zurück. "En Prison" sperrt den Einsatz für die nächste Runde. Diese Regeln halbieren effektiv den Hausvorteil auf diese Wetten und sind ein starkes Argument für die französische Variante.
Vergleich: Einfache Null vs. Doppelnull
Der größte Unterschied liegt zwischen der einfachen Null (0) im europäischen und der Doppelnull (00) im amerikanischen Roulette. Beide sind grün und zahlen bei einem direkten Treffer 35 zu 1 aus. Der kritische Punkt ist ihre kombinierte Wirkung auf die einfachen Chancen.
Im amerikanischen Roulette verlieren Wetten auf Rot/Schwarz nicht nur bei einer, sondern bei zwei grünen Zahlen (0 und 00). Dies verdoppelt praktisch die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Wette verliert, und schiebt den Hausvorteil von 2,7% auf 5,26% hoch. Für den Spieler ist die europäische Variante mit nur einer Null daher klar im Vorteil.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile der Null für den Spieler: Sie bietet eine weitere, hoch bezahlte Gewinnmöglichkeit (35:1). Bei Anwendung der "La Partage"-Regel mildert sie den Hausvorteil auf einfache Chancen. Spezielle Nachbarwetten rund um die Null können das Spiel abwechslungsreich gestalten.
Nachteile der Null für den Spieler: Sie ist der Grund für den Hausvorteil des Casinos. Bei den meisten einfachen Chancen führt ihr Erscheinen zum kompletten Verlust des Einsatzes. Die amerikanische Doppelnull verschlechtert die Gewinnchancen erheblich.
Häufige Fragen
Was passiert mit meiner Rot-Wette, wenn die Null fällt?
In den meisten Roulette-Varianten (europäisch, amerikanisch) verlieren alle einfachen Chancen wie Rot/Schwarz, wenn die Null fällt. Nur bei speziellen französischen Regeln wie "La Partage" erhalten Sie die Hälfte des Einsatzes zurück.
Kann ich auf die Null und Schwarz gleichzeitig setzen?
Ja, das sind zwei separate Wetten. Wenn die Null fällt, gewinnt die Wette auf die Null (35:1) und die Wette auf Schwarz verliert (außer bei "La Partage"). Sie setzen mit zwei unterschiedlichen Jetons.
Ist die Gewinnquote für die Null immer 35 zu 1?
Ja, ein direkter Einsatz auf die einzelne Zahl „0“ (Plein) wird in allen Standard-Roulette-Varianten mit 35 zu 1 ausgezahlt. Das gilt auch für die Doppelnull (00) im amerikanischen Roulette.
Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.